Ausflugsziele und Touren in Panama
Anders als in Costa Rica dreht sich in Panama nicht alles nur um Nationalparks, Wasserfälle, Wassersportaktivitäten und Tierbeobachtungen. Panama vereint das Großstadtleben am Panama-Kanal, unberührte Natur und Inselhopping vor den Küsten, ohne den großen Massentourismus. Die Stopps auf unserer Reiseroute führten uns von Panama-City über die Azuero-Halbinsel und Boquete weiter nach Bocas del Toro und wieder zurück.
Panama-City
Eines der beliebtesten Stadtviertel in Panama-City ist die koloniale Altstadt Casco Viejo mit ihren engen Gassen, bunten Fassaden, Cafés, Restaurants und einem lebendigen Nachtleben, die seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dort steht auch das Coca Cola Café: das älteste Café in Panama-City und zudem das einzige weltweit, das den Namen Coca Cola tragen darf, ohne zu Coca Cola zu gehören. Die einfache Diner-Atmosphäre mit gutem Essen und günstigen Preisen lockt Touristen genauso an wie Locals. Wir haben dort zwei Mal lecker gefrühstückt und können es nur empfehlen. Von der Promenade am Wasser ist die Skyline der Neustadt auf der anderen Seite der Bucht zu sehen, ein starker Kontrast zwischen kolonialer Architektur und modernen Wolkenkratzern.
Der Panama-Kanal ist die bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes. Die Schiffsschleusen lassen sich von den Miraflores-Schleusen aus nächster Nähe beobachten. Für den Besuch der Schiffsschleusen am Besucherzentrum eignen sich die frühen Vormittags- oder späten Nachmittagsstunden am meisten, da zu dieser Zeit die meisten Frachtschiffe geschleust werden. Dafür ist es aber voll mit Besuchern. Wer sich den Eintritt (etwa 20 US-Dollar) sparen möchte, kann die Schiffe auch während eines Spaziergangs vom Biomuseo Richtung Puente de las Américas beobachten.

In der Nähe des Casco Viejo liegt der Cerro Ancón, ein fast 200m hoher bewaldeter Hügel und der höchste Punkt in Panama-City. Von dort aus gibt es einen weitläufigen Blick über die Skyline von Panama-City und den Panama-Kanal. Startpunkt ist in der Nähe des Complejo Turístico Mi Pueblito. Der Weg hinauf führt durch einen tropischen Wald, in dem verschiedene Vögel wie Tukane und Geier, Faultiere, Insekten und Reptilien zu Hause sind.
Auf dem Mercado de Mariscos, einem Fischmarkt direkt an der Cinta Costera, gibt es täglich frischen Fisch in verschiedenen Restaurants und an Ständen zu kaufen. Die Cinta Costera selbst ist eine mehrere Kilometer lange Uferpromenade entlang der Bucht vom Casco Viejo bis zur Neustadt, ideal zum Spazieren gehen mit Blick auf das Meer und die Skyline.
Auf dem Mercado de Mariscos, einem Fischmarkt direkt an der Cinta Costera, gibt es täglich frischen Fisch in verschiedenen Restaurants und an Ständen zu kaufen. Die Cinta Costera selbst ist eine mehrere Kilometer lange Uferpromenade entlang der Bucht vom Casco Viejo bis zur Neustadt, ideal zum Spazieren gehen mit Blick auf das Meer und die Skyline.

Valle de Antón
El Valle de Antón liegt im Krater eines erloschenen Vulkans, umgeben von dichtem Dschungel und Wasserfällen, was ideal zum Wandern ist. Der Markt im Zentrum bietet zudem frische Lebensmittel und lokales Handwerk, von Textilien bis Holzarbeiten: ein guter Ort, um Souvenirs und frische Zutaten zu günstigen Preisen zu kaufen.
Für einen Ausblick über das Dorf sind wir zum Cerro Cara Iguana hochgewandert. Wir wussten nicht, dass der Trailhead erst weiter oben beginnt, sodass wir das Auto weiter unten am Straßenrand abgestellt haben und erstmal etwa eine Stunde zu Fuß bis zum Trailhead gelaufen sind. Von dort war es ein deutlich einfacherer Aufstieg in etwa einer halben Stunde bis zum Aussichtspunkt.
Für einen Ausblick über das Dorf sind wir zum Cerro Cara Iguana hochgewandert. Wir wussten nicht, dass der Trailhead erst weiter oben beginnt, sodass wir das Auto weiter unten am Straßenrand abgestellt haben und erstmal etwa eine Stunde zu Fuß bis zum Trailhead gelaufen sind. Von dort war es ein deutlich einfacherer Aufstieg in etwa einer halben Stunde bis zum Aussichtspunkt.

Unser Tipp: Wegen der steilen und unwegsamen Straßen kann nicht jedes Auto direkt am Trailhead abgestellt werden, dafür ist mindestens ein Auto mit 4×4 nötig oder alternativ eine geführte Tour, die spezielle Fahrzeuge hat.
Azuero-Halbinsel
Natá ist eine historische Stadt mit einer bedeutenden Geschichte seit der Kolonialzeit. Dort steht die Basílica Menor Santiago Apóstol (Natá de los Caballeros), die als die älteste noch genutzte Kirche Amerikas gilt. Für alle, die sich für Geschichte und koloniale Architektur interessieren, lohnt sich ein kurzer Stopp, zumal der Ort direkt an der Panamericana liegt. Die Kirche ist aber nur selten offen, prüfe daher am besten vorher online die Öffnungszeiten.
Parita ist ein kolonial geprägtes, kleines Dorf in Panama, auch bekannt für die Herstellung der Teufelsmasken (Máscaras de Diablicos). Da der Ort nicht groß ist, reicht maximal ein kurzer Zwischenstopp als Pause, vor allem für diejenigen, die eine solche Maske kaufen möchten. Je nach Reisezeit kann es aber sein, dass einige Läden und Restaurants geschlossen sind, so wie es bei unserem Besuch der Fall war (während der Regenzeit im August). In der Hauptsaison ist das möglicherweise anders.
Parita ist ein kolonial geprägtes, kleines Dorf in Panama, auch bekannt für die Herstellung der Teufelsmasken (Máscaras de Diablicos). Da der Ort nicht groß ist, reicht maximal ein kurzer Zwischenstopp als Pause, vor allem für diejenigen, die eine solche Maske kaufen möchten. Je nach Reisezeit kann es aber sein, dass einige Läden und Restaurants geschlossen sind, so wie es bei unserem Besuch der Fall war (während der Regenzeit im August). In der Hauptsaison ist das möglicherweise anders.

La Arena ist ein kleines Dorf in der Provinz Herrera und bekannt für traditionelle Handwerkskunst und das „Pan de la Arena“ (Brot). Es gibt dort viele Läden, die Handwerkskunst verkaufen, die meisten bieten aber dasselbe an: Tontöpfe in verschiedenen Größen. Daneben gibt es noch ein paar Gotteshäuser und den zentralen Dorfplatz zum Anschauen. Der Ort eignet sich vor allem als kurzer Zwischenstopp.
Chitré ist die Hauptstadt der Provinz Herrera und die größte Stadt auf der Azuero-Halbinsel. Im Zentrum gibt es viele Märkte, lokale Geschäfte, Cafés und Restaurants. In Chitré findet außerdem jedes Jahr eine der populärsten und traditionsreichsten Karnevalsfeiern in Panama statt. Bekannt ist der Ort zudem für die Kathedrale San Juan Bautista am Hauptplatz. Im Museo de Herrera sind Sammlungen von Artefakten über die Geschichte und Kultur der Region zu finden. Leider hat nur selten für wenige Stunden auf. Plane daher einen Besuch nicht fest ein, sondern schau spontan, ob es während deines Aufenthalts offen hat.
Die zentrale Lage von Chitré und die Nähe zum Meer machen den Ort zu einem guten Ausgangspunkt für die Erkundung der Region.
Chitré ist die Hauptstadt der Provinz Herrera und die größte Stadt auf der Azuero-Halbinsel. Im Zentrum gibt es viele Märkte, lokale Geschäfte, Cafés und Restaurants. In Chitré findet außerdem jedes Jahr eine der populärsten und traditionsreichsten Karnevalsfeiern in Panama statt. Bekannt ist der Ort zudem für die Kathedrale San Juan Bautista am Hauptplatz. Im Museo de Herrera sind Sammlungen von Artefakten über die Geschichte und Kultur der Region zu finden. Leider hat nur selten für wenige Stunden auf. Plane daher einen Besuch nicht fest ein, sondern schau spontan, ob es während deines Aufenthalts offen hat.
Die zentrale Lage von Chitré und die Nähe zum Meer machen den Ort zu einem guten Ausgangspunkt für die Erkundung der Region.
Pedasí
Pedasí liegt im Osten der Azuero-Halbinsel, in der Provinz Los Santos. Der Ort selbst ist nur klein, aber der ideale Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Region.
Der Playa Venao liegt etwa 30 Minuten mit dem Auto von Pedasí entfernt. Es fahren auch Busse dorthin. Wie regelmäßig und zu welchem Preis können wir nicht einschätzen, da wir unseren Mietwagen genutzt haben. Der Playa Venao ist ein schwarzer Sandstrand in einer Bucht mit guten Wellen zum Surfen für jedes Level. Auch Baden ist dort möglich, durch die Strömung ist dennoch etwas Vorsicht geboten. Zur Zeit unserer Reise (Regenzeit im August) war der Strand fast leer und auch in der Umgebung schienen wenig Menschen zu wohnen. Wir vermuten, dass es während der Trockenzeit mit den optimalen Surfbedingungen anders ist.
Der Playa Venao liegt etwa 30 Minuten mit dem Auto von Pedasí entfernt. Es fahren auch Busse dorthin. Wie regelmäßig und zu welchem Preis können wir nicht einschätzen, da wir unseren Mietwagen genutzt haben. Der Playa Venao ist ein schwarzer Sandstrand in einer Bucht mit guten Wellen zum Surfen für jedes Level. Auch Baden ist dort möglich, durch die Strömung ist dennoch etwas Vorsicht geboten. Zur Zeit unserer Reise (Regenzeit im August) war der Strand fast leer und auch in der Umgebung schienen wenig Menschen zu wohnen. Wir vermuten, dass es während der Trockenzeit mit den optimalen Surfbedingungen anders ist.

Der Tagesausflug zur Isla Iguana startet am Strand Playa El Arenal. Dort gibt es viele Anbieter, die mal mehr mal weniger aufdringlich versuchen, ihre Touren zu verkaufen. Die Boote sind einfach, wodurch es auf dem Meer durchaus wackelig werden kann. Die Überfahrt dauert etwa 20 bis 25 Minuten, wenn die See ruhig ist, und startet meistens morgens gegen 8.00/8.30 Uhr. Bezahlt haben wir etwa 25€ pro Person. Zurück geht es am Nachmittag zwischen 15.00 und 16.00 Uhr.
Die Insel hat einen weißen Sandstrand zum Sonnen, davor ein Korallenriff zum Schnorcheln und kristallklares Wasser zum Baden. Dahinter liegt ein kleines Naturreservat zum Wandern. Auf der Insel selbst leben jede Menge Einsiedlerkrebse und schwarze Leguane, durch die die Insel ihren Namen bekommen hat. Wer nur die Überfahrt und keine ganze Tour bucht, sollte ausreichend Essen und Trinken mitnehmen. Auf der Insel gibt es zwar genau ein Lokal, aber während unserer Reise hatte es geschlossen.
Die Insel hat einen weißen Sandstrand zum Sonnen, davor ein Korallenriff zum Schnorcheln und kristallklares Wasser zum Baden. Dahinter liegt ein kleines Naturreservat zum Wandern. Auf der Insel selbst leben jede Menge Einsiedlerkrebse und schwarze Leguane, durch die die Insel ihren Namen bekommen hat. Wer nur die Überfahrt und keine ganze Tour bucht, sollte ausreichend Essen und Trinken mitnehmen. Auf der Insel gibt es zwar genau ein Lokal, aber während unserer Reise hatte es geschlossen.
Wichtig zu wissen: Für den Besuch der Isla Iguana muss neben der Überfahrt auch Eintritt für die Insel bezahlt werden (etwa 8€), da sie unter Naturschutz steht. Bezahlt wird morgens bei einem kleinen Häuschen der Umweltbehörde am Strand. Plane dafür etwas mehr Zeit ein. Auch die Vorlage eines Reisepasses wird dort verlangt und die Besucher der Insel werden notiert. Bei unserer Überfahrt war die See laut Kapitän ungewöhnlich stürmisch und die Wellen hoch. Wer schnell seekrank wird, sollte sich darauf vorbereiten. Zudem sind Alkohol, Drohnen und Haustiere auf der Insel verboten und bei Kontrollen kann es Probleme mit den Rangern auf der Insel geben. Als Toiletten gibt es nur Plumsklos.


Provinz Chiriquí
Boquete liegt in der Provinz Chiriquí am Fuße des Vulkans Barú auf einer durchschnittlichen Höhe von etwa 1.300m. Das milde Klima und der nährstoffreiche Boden bieten optimale Bedingungen für den Kaffeeanbau, weswegen dort unter anderem auch eine der exklusivsten und teuersten Kaffeesorten der Welt angebaut wird: der Geisha-Kaffee. Zahlreiche Kaffeeplantagen bieten Führungen über ihre Felder mit Einblick in Anbau und Verarbeitung des Kaffees bis hin zu Verkostungen an. Unsere fiel aufgrund des Wetters leider aus, aber wir haben auf der Finca Lerida, einer der bekanntesten Kaffeeplantagen um Boquete, trotzdem Kaffee (und Tee) probieren und kaufen können.
Für eine Hängebrücken-Tour bietet sich der Tree Trek Boquete an. Bei der Tour führt ein Guide über sechs Hängebrücken quer durch den Nebelwald, mit Stopps an jeder Brücke, an denen dir mehr über Flora und Fauna in der Region erzählt wird. Die Tour kostet etwa 17€ pro Person. Festes Schuhwerk ist wichtig, zudem ist die Tour nicht barrierefrei. Alternativ gibt es dort auch eine Superman- oder Canopy-Tour. Die haben wir aber nicht gemacht.
Für eine Hängebrücken-Tour bietet sich der Tree Trek Boquete an. Bei der Tour führt ein Guide über sechs Hängebrücken quer durch den Nebelwald, mit Stopps an jeder Brücke, an denen dir mehr über Flora und Fauna in der Region erzählt wird. Die Tour kostet etwa 17€ pro Person. Festes Schuhwerk ist wichtig, zudem ist die Tour nicht barrierefrei. Alternativ gibt es dort auch eine Superman- oder Canopy-Tour. Die haben wir aber nicht gemacht.

In der Nähe gibt es auch die Hot Springs Caldera, der Eintritt kostet etwa 2,50€ pro Person. Es gibt zwei heiße, naturbelassene Quellbecken und nur wenige Meter entfernt einen Fluss zum Abkühlen. Erreichbar sind die Hot Springs aber nur mit einem Auto, weil sie abgelegen liegen. Da der Weg steinig ist und viele Schlaglöcher hat, ist ein Auto mit ausreichend Bodenfreiheit zwingend nötig. Zudem führt der Weg über eine Hängebrücke, was nichts für schwache Nerven ist.
In Boquete haben wir außerdem eine Chocolate Making Class für 39€ pro Person gemacht. Zuerst wurde uns gezeigt, wie die Schokolade hergestellt wird, von der Röstung bis zur fertigen Schokoladentafel. Danach durfte sich jeder drei Tafel mit eigenen Toppings vorbereiten und in die Formen füllen. Während die Schokolade fertig gekühlt wurde, bekamen wir ein Getränk aufs Haus und haben gemütlich im Café der Chocolaterie gesessen.
In Boquete haben wir außerdem eine Chocolate Making Class für 39€ pro Person gemacht. Zuerst wurde uns gezeigt, wie die Schokolade hergestellt wird, von der Röstung bis zur fertigen Schokoladentafel. Danach durfte sich jeder drei Tafel mit eigenen Toppings vorbereiten und in die Formen füllen. Während die Schokolade fertig gekühlt wurde, bekamen wir ein Getränk aufs Haus und haben gemütlich im Café der Chocolaterie gesessen.

Da die Regenzeit von Juli bis Oktober die beste Zeit für Walbeobachtungen ist, sind wir an einem Tag von Boquete etwa eine Stunde zurück nach Boca Chica an die Pazifikküste gefahren. Ein Boot bringt dich dort in eine Bucht, in der du mit Glück Wale hören und sehen kannst. Wir hatten dieses Glück und auf unserer Tour eine Mutter mit ihrem Baby gesehen. Danach haben wir noch Inselhopping gemacht und waren für 1-2 Stunden an verschiedenen Orten zum Baden und Sonnen. Unsere Tour hat etwa 17€ pro Person gekostet.
Wer schon immer mal Nasenbären in freier Wildbahn sehen wollte, kann auf dem Parkplatz der Besucherinformation CEFATI Stopp machen. Die tummeln sich dort gerne, weil sie von vielen Leuten gefüttert werden, weswegen sie nicht sonderlich scheu sind. Vorsicht ist trotzdem geboten, da sie dich mit ihren langen Krallen verletzen können.
Wer schon immer mal Nasenbären in freier Wildbahn sehen wollte, kann auf dem Parkplatz der Besucherinformation CEFATI Stopp machen. Die tummeln sich dort gerne, weil sie von vielen Leuten gefüttert werden, weswegen sie nicht sonderlich scheu sind. Vorsicht ist trotzdem geboten, da sie dich mit ihren langen Krallen verletzen können.

Bocas del Toro
Das Archipel Bocas del Toro liegt vor der Karibikküste Panamas und beheimatet viele der karibischen Korallenarten. Entsprechend stehen in Bocas Boot- und Schnorcheltouren sowie Strand- und Badeurlaub im Mittelpunkt.
Für die Boot- und Schnorcheltouren gibt es verschiedene Anbieter in Bocas Town am Hafen, wobei viele von ihnen sehr aufdringlich versuchen, dir ihre Tour zu verkaufen. Unsere Empfehlung ist, nicht auf das erste Angebot einzugehen, sondern zu vergleichen und zu verhandeln. Wir haben am Ende eine private Tour für denselben Preis bekommen wie bei anderen Anbietern mit 10-12 Leute pro Boot.
Während der Bootstour gibt es mehrere Stopps: Mit etwas Glück tummeln sich in der Dolphin Bay Delfine und auf Sloth Island lassen sich manchmal vom Boot aus Faultiere in den Bäumen entdecken. Am Coral Cay hält das Boot für 1-2 Stunden zum Schnorcheln, bevor es weiter zu den Zapatilla-Inseln geht. Wir haben bei unserer Tour nur eine der Inseln mit weißem Sandstrand und kristallklarem Wasser besucht. Auf dem Rückweg hielten wir noch am Playa Estrella (Starfish Beach), wo du zahlreiche Seesterne im flachen Wasser sehen kannst.
Für die Boot- und Schnorcheltouren gibt es verschiedene Anbieter in Bocas Town am Hafen, wobei viele von ihnen sehr aufdringlich versuchen, dir ihre Tour zu verkaufen. Unsere Empfehlung ist, nicht auf das erste Angebot einzugehen, sondern zu vergleichen und zu verhandeln. Wir haben am Ende eine private Tour für denselben Preis bekommen wie bei anderen Anbietern mit 10-12 Leute pro Boot.
Während der Bootstour gibt es mehrere Stopps: Mit etwas Glück tummeln sich in der Dolphin Bay Delfine und auf Sloth Island lassen sich manchmal vom Boot aus Faultiere in den Bäumen entdecken. Am Coral Cay hält das Boot für 1-2 Stunden zum Schnorcheln, bevor es weiter zu den Zapatilla-Inseln geht. Wir haben bei unserer Tour nur eine der Inseln mit weißem Sandstrand und kristallklarem Wasser besucht. Auf dem Rückweg hielten wir noch am Playa Estrella (Starfish Beach), wo du zahlreiche Seesterne im flachen Wasser sehen kannst.
Wichtig zu wissen: Auch für die Zapatilla-Inseln muss Eintritt bezahlt werden (10 US-Dollar, Stand: August 2025), was oft über den Bootstour-Anbieter gemacht wird oder manchmal auch vor Ort auf der Insel. Frag beim Buchen der Tour nach, ob das schon im Preis enthalten ist oder oben drauf kommt.


Auf der Isla Colón, der Hauptinsel von Bocas del Toro, ist es wegen der starken Strömung und der Lage zum offenen Meer hinaus nicht überall möglich, an den Stränden baden zu gehen. Es gibt aber ein paar Strände und Buchten, die wegen ihrer Lage ideal dafür sind: Playa del Drago, Playa Delicia und Playa La Piscina. Die meisten Strände lassen sich zu Fuß, per Fahrrad oder per (Wasser-)Taxi erreichen. Ausnahme ist Playa La Piscina, eine geschützte Bucht mit ruhigem Wasser, die nur zu Fuß oder Fahrrad erreichbar ist. Vom Playa Bluff ist es etwa eine Stunde zu Fuß durch den Dschungel, sodass du genügend Essen und Trinken mitnehmen solltest. Entsprechend wenig Menschen sind dort gewesen, das Wasser klar und ruhig. Nur der Strand hat nicht so viele Stellen, an denen man sich gut hinlegen kann. Die anderen zwei Strände waren während unserer Reisezeit (August) auch recht leer, mit schönem Sandstrand, ruhigem Wasser und ideal zum Baden und Sonnen.

Weitere Ausflugsziele
In Panama-City lohnt sich je nach Zeit ein Ausflug zum Amador Causeway mit Blick auf die Skyline, das Naturkundemuseum Biomuseo, die Ruinen der ursprünglichen Stadt Panama La Vieja und den Parque Natural Metropolitano, ein Naturschutzgebiet mit Wanderwegen mitten in der Stadt. Wer mehr Zeit hat, kann auch noch Ausflüge von Panama-City auf die Insel Taboga, die Perleninseln und in den Regenwald des Chagres-Nationalparks machen.
Bei Boquete kannst du noch den Vulcán Barú besteigen, den Lost Waterfalls Trail und den Sendero Los Quetzales gehen und bei Los Cangilones in einer natürlichen Flussschlucht baden.
In der Region um den Golfo de Chiriquí gibt es noch den Coiba-Nationalpark zu sehen, der als UNESCO-Weltnaturerbe gilt, sowie die Inseln Parida, Gámez und Bolaños, die beliebt für Tagesausflüge sind.
Vor der karibischen Küste Panamas liegen zudem die San Blas Inseln sowie die abgelegene Isla Escudo de Veraguas, bekannt als einzige Heimat des vom Aussterben bedrohten Zwergfaultiers.
Bei Boquete kannst du noch den Vulcán Barú besteigen, den Lost Waterfalls Trail und den Sendero Los Quetzales gehen und bei Los Cangilones in einer natürlichen Flussschlucht baden.
In der Region um den Golfo de Chiriquí gibt es noch den Coiba-Nationalpark zu sehen, der als UNESCO-Weltnaturerbe gilt, sowie die Inseln Parida, Gámez und Bolaños, die beliebt für Tagesausflüge sind.
Vor der karibischen Küste Panamas liegen zudem die San Blas Inseln sowie die abgelegene Isla Escudo de Veraguas, bekannt als einzige Heimat des vom Aussterben bedrohten Zwergfaultiers.




