Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in Nordmazedonien
Nordmazedonien bietet auf wenig Fläche eine vielfältige Mischung aus Städten, Nationalparks, Seen, Klöstern und Weinregionen. Viele Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und lassen sich auch von zentralen Punkten wie Skopje oder Ohrid gut als Tagesausflug oder mit dem Mietwagen erkunden.
Skopje
Skopje ist die Hauptstadt Nordmazedoniens im Norden des Landes und architektonisch eine Stadt der Gegensätze. Nach einem schwerwiegenden Erdbeben 1963, das einen Großteil der Stadt zerstörte, wurde Skopje wiederaufgebaut. Das umstrittene Projekt Skopje 2014 brachte später neoklassische Gebäude, Denkmäler und Statuen zurück ins Stadtbild, wobei viele davon immer noch unfertig sind und nicht in Stand gehalten werden.
Einen starken Kontrast dazu bietet der Alte Bazar: Die Stimmung hier ist lebendig und authentisch. Es gibt viele Restaurants, Cafés und Geschäfte, und daneben noch den Bit Bazar: Ein großer Markt, auf dem vor allem frische Lebensmittel zu günstigen Preisen verkauft werden.
Bei einer Städtetour lohnt sich auch ein Besuch der Festung von Skopje für einen Ausblick über die Stadt. Zwei Tage in Skopje reichen aber, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken, die alle fußläufig in der Nähe des Zentrums liegen.
Einen starken Kontrast dazu bietet der Alte Bazar: Die Stimmung hier ist lebendig und authentisch. Es gibt viele Restaurants, Cafés und Geschäfte, und daneben noch den Bit Bazar: Ein großer Markt, auf dem vor allem frische Lebensmittel zu günstigen Preisen verkauft werden.
Bei einer Städtetour lohnt sich auch ein Besuch der Festung von Skopje für einen Ausblick über die Stadt. Zwei Tage in Skopje reichen aber, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken, die alle fußläufig in der Nähe des Zentrums liegen.
Matka Canyon
Der Matka Canyon liegt etwa 30 Minuten von Skopje mit dem Auto entfernt (Buslinie 60: etwa 45 Minuten) und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region: eine enge Schlucht mit dem türkisblauen Wasser des Treska-Flusses und Wanderwegen entlang der Felswände. Es gibt geführte Bootstouren, zum Beispiel in die Vrelo-Höhle, die je nach Länge 3-8€ kosten, sowie Kajakverleih, was etwa 2-5€ kostet.
Unsere Tipps:

Mavrovo
Der Mavrovo-Nationalpark im Westen Nordmazedoniens ist der größte Nationalpark des Landes und bietet Berge, Wälder, Wiesen und Wasserfälle rund um den Mavrovo-See. Von den umliegenden Ortschaften aus hat man einen schönen Blick auf die Berglandschaft und den See. Wanderwege gibt es auch, nur sind die nicht so gut gekennzeichnet. Im Winter wird der Mavrovo-Nationalpark zum Skigebiet.
Einen Besuch wert ist auch das Kloster Sveti Jovan Bigorski, eines der bekanntesten orthodoxen Klöster Nordmazedoniens, das etwa 15 Kilometer vom See entfernt liegt.
Einen Besuch wert ist auch das Kloster Sveti Jovan Bigorski, eines der bekanntesten orthodoxen Klöster Nordmazedoniens, das etwa 15 Kilometer vom See entfernt liegt.
Ohrid & Ohrid-See
Ohrid ist die größte Stadt am gleichnamigen See in Nordmazedonien. Im Sommer ist Ohrid ein beliebtes Reiseziel, auch für Einheimische aus Nordmazedonien und den umliegenden Balkanländern. Der See bietet Möglichkeiten zum Baden, für SUP und Bootstouren. Eine lange Promenade mit Restaurants und Cafés zieht sich am Seeufer entlang. Dahinter liegt die Altstadt mit Fußgängerzone und Geschäften.
Sehenswert sind zudem die Festung des Zaren Samoils sowie die Ausgrabungsstätte Plaošnik mit der St.-Clemens-Kirche, die einen weitläufigen Ausblick über die Stadt und den See bieten.
Sehenswert sind zudem die Festung des Zaren Samoils sowie die Ausgrabungsstätte Plaošnik mit der St.-Clemens-Kirche, die einen weitläufigen Ausblick über die Stadt und den See bieten.
Unsere Tipps:
Kloster Sveti Naum
Das Kloster Sveti Naum liegt am südlichen Ende des Ohridsees, nahe der albanischen Grenze, und ist eines der meistbesuchten Reiseziele in der Region. Die Außenanlage, der Blick auf den See und die freilaufenden Pfauen auf dem Gelände sind ein beliebtes Fotomotiv. In der Nähe der Restaurants starten Ruderboote zu den Quellen des Flusses Crn Drim, das Wasser dort ist kristallklar. Eintritt wird nur für die Hauptkirche und den Parkplatz erhoben, das Gelände selbst ist frei zugänglich.
Unsere Tipps:
Bitola
Bitola liegt etwa eine Stunde östlich von Ohrid und ist die zweitgrößte Stadt Nordmazedoniens. Die Fußgängerzone Širok Sokak ist das Zentrum der Stadt mit den neoklassizistischen Gebäuden, in denen sich Restaurants, Cafés und Geschäfte befinden, und ihrem eigenen Walk of Fame.
Ganz in der Nähe liegt außerdem der Pelister-Nationalpark zum Wandern und die Ausgrabungsstätte Heraklea Lyncestis: eine antike makedonische Stadt mit großen, gut erhaltenen Mosaiken. Der Eintritt kostet 180 MKD (ca. 3€) pro Person.
Ganz in der Nähe liegt außerdem der Pelister-Nationalpark zum Wandern und die Ausgrabungsstätte Heraklea Lyncestis: eine antike makedonische Stadt mit großen, gut erhaltenen Mosaiken. Der Eintritt kostet 180 MKD (ca. 3€) pro Person.
Kruševo
Kruševo ist ein kleines, malerisches Bergdorf, das direkt am Hang gebaut ist. Die Straßen sind steil und eng, das Zentrum mit wenigen Restaurants und Cafés überschaubar klein. Bei gutem Wetter hat man von dort einen schönen Ausblick auf die umliegende Berglandschaft und auf das Dorf. Als Zwischenstopp oder für eine Nacht lohnt sich ein Besuch, als eigenständiges Reiseziel ist es aber weniger geeignet, da es kaum Aktivitäten in der näheren Umgebung gibt.

Tikveš -Weinregion & Veles
Die Tikveš-Region im Süden Nordmazedoniens ist das bekannteste Weinbaugebiet des Landes mit einer langen Tradition. Die heißen trockenen Sommer prägen die Landschaft: Wenig Wälder, trockene Hügel und viele Weinberge stehen in einem deutlichen Kontrast zum Norden und Westen des Landes. In Kavadarci, der größten Ortschaft der Region und Heimatstadt des größten Weinguts Tikveš, gibt es zudem ein Weinmuseum, das die Geschichte des Weinanbaus in der Region zeigt. Wer in diese Region kommt, sollte wenigstens eines der Weingüter besuchen.
Weitere Ausflugsziele & Sehenswürdigkeiten
In Tetovo, im Westen des Landes, lohnt sich ein Blick auf die Bunte Moschee, eines der bekanntesten osmanischen Bauwerke Nordmazedoniens. In der Nähe liegen auch die Kamenjane Wasserfälle, die uns von Einheimischen empfohlen wurden, die wir aber selbst nicht besucht haben.
Am südlichen Ende des Ohridsees liegt Trpejca, ein kleiner Ort direkt am Hang, von dem aus man in rund 40 Minuten die albanische Grenze und die Stadt Pogradec erreicht. Wer das plant, sollte vorab die Einreisebestimmungen für Albanien und die Regelungen zum Grenzübertritt mit dem Mietwagen prüfen.
Der Prespasee liegt am Dreiländereck von Albanien, Nordmazedonien und Griechenland und gilt als eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete des Balkans. Etwas weiter östlich vom Prespasee liegt auch der Nationalpark Galičica, der viele beliebte Wanderwege hat, zum Beispiel auf den Magaro-Gipfel.
Am südlichen Ende des Ohridsees liegt Trpejca, ein kleiner Ort direkt am Hang, von dem aus man in rund 40 Minuten die albanische Grenze und die Stadt Pogradec erreicht. Wer das plant, sollte vorab die Einreisebestimmungen für Albanien und die Regelungen zum Grenzübertritt mit dem Mietwagen prüfen.
Der Prespasee liegt am Dreiländereck von Albanien, Nordmazedonien und Griechenland und gilt als eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete des Balkans. Etwas weiter östlich vom Prespasee liegt auch der Nationalpark Galičica, der viele beliebte Wanderwege hat, zum Beispiel auf den Magaro-Gipfel.

























