Was kostet ein Urlaub in Costa Rica?
Wittikos dreiwöchige Rundreise durch Costa Rica hat im März 2024 rund 2.640€ gekostet, ohne Tauchkurs. Mit Tauchkurs und Tauchgängen waren es etwa 3.600€. Die größten Ausgaben waren Flug, Mietwagen und Unterkünfte. Aber auch vor Ort ist Costa Rica kein Billigreiseland: Restaurants liegen auf deutschem Niveau und fast jeder Nationalpark kostet Eintritt. Plane dein Budget daher lieber großzügig als knapp.
Gesamtkosten auf einen Blick
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Kostenpunkt
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Gesamtausgaben
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Flüge, inkl. Aufgabegepäck
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~ 838€
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Mietwagen, inkl. Sprit*
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~ 515,50€
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Rückfahrt mit Mietwagen (Oneway)*
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~ 94€
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Unterkünfte
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~ 559€ (plus 1 Woche bei der Tauchschule für 220€, in den Tauchkurskosten enthalten)
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Restaurantbesuche
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~ 316€
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Supermarkt und Alltagseinkäufe
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~ 104,50€
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Touren und Aktivitäten
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~ 142€
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Nationalparks, inkl. Parkplatzgebühren
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~ 69€
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Zwischensumme ohne Tauchkurs
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~ 2.640€
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Tauchkurs und Tauchgänge, inkl. Unterkunft (optional)
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~ 965€
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Gesamtausgaben
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~ 3.605€
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Hinweis: Ich war mit einer Bekannten unterwegs. Alle aufgeführten Kosten sind pro Person angegeben.
* Preis für den Mietwagen ist der geteilte Fixpreis; Solo zahlst du den vollen Betrag.
* Preis für den Mietwagen ist der geteilte Fixpreis; Solo zahlst du den vollen Betrag.
Vor-Ort-Kosten: ~67€ pro Tag
Ohne Flug und Mietwagen habe ich in Costa Rica für eine komfortable Reise mit wenigen Restaurantbesuchen, guten Unterkünften, Nationalpark-Eintritten und Touren (ohne Tauchkurs), ca. 67€ pro Tag ausgegeben.
Unterkünfte
Abgesehen von der Unterkunft bei der Tauchschule in Sámara und dem Zimmer im DoubleTree by Hilton am Ende der Reise habe ich ausschließlich in Airbnbs übernachtet. Bei den Unterkünften habe ich vor allem Wert auf Komfort, Größe, Lage und einen privaten Parkplatz gelegt. Da Costa Rica ein teures Land ist, hat am Ende trotzdem der Preis die Auswahl mitbestimmt.
Für alle Unterkünfte zusammen habe ich insgesamt etwa 779€ bezahlt, wobei die Nacht im Double Tree by Hilton mit 95€ deutlich teurer war als die anderen Unterkünfte. Das war aber auch ein bewusster Ausreißer für mehr Komfort, Entspannung und Spa am Ende der Reise.
Für alle Unterkünfte zusammen habe ich insgesamt etwa 779€ bezahlt, wobei die Nacht im Double Tree by Hilton mit 95€ deutlich teurer war als die anderen Unterkünfte. Das war aber auch ein bewusster Ausreißer für mehr Komfort, Entspannung und Spa am Ende der Reise.
Ohne das letzte Hotel lagen meine durchschnittlichen Unterkunftskosten für 19 Nächte bei ca. 34€ pro Nacht.

Verpflegung
Restaurantbesuche sind in Costa Rica teurer, als viele erwarten. Ein Abendessen in Mittelklasse-Restaurants kostete mich meist zwischen 12€ und 25€. Deutlich günstiger sind sogenannte Sodas. Das sind einfache, familiengeführte Restaurants, vergleichbar mit einem Imbissstand, wo vor allem Einheimische essen gehen. Ein Casado, das klassische Tellergericht mit Reis, Bohnen, Salat und Fleisch oder Fisch, kostete in ländlichen Gegenden etwa 6€ bis 7€, in touristischen Orten eher 7€ bis 11€. Sodas sind daher eine gute Wahl, wenn du lokal und preiswert essen willst. Es gibt sie allerdings nicht überall.
Wer noch Geld sparen möchte, frühstückt am besten in der Unterkunft oder kocht sich Abendessen selbst. Für Supermarkt- und Alltagseinkäufe habe ich rund 5€ pro Tag ausgegeben, war aber zum Abendessen meistens in Restaurants und habe vor allem Obst und Frühstücksprodukte eingekauft. Wer lokal einkauft, spart deutlich, wer zu importierten Produkten greift, zahlt kaum weniger als im Restaurant.

Aktivitäten und Erlebnisse
In Costa Rica kosten die meisten Touren zwischen 30 und 50€ pro Person. In Monteverde habe ich 36€ für die Cacao-Tour bezahlt, 48€ für die Kaffee-Farm-Tour und 50€ für die Nachtwanderung mit dem Klettern im Feigenbaum. Wandern im Nationalpark ist günstiger, da ein Guide am Eingang oft nur gegen eine kleine Gebühr die Route erklärt, die Wege aber selbst gut markiert und auch ohne Guide machbar sind.
Bei den Thermalquellen in La Fortuna schwanken die Preise stark. Kostenlos ist der Naturpool Río Chollín, nur der Parkplatz kostet ein kleines Trinkgeld. Am teuersten ist das Tabacón mit rund 78€. Preislich dazwischen gibt es noch andere Thermalquellen, wie das Termalitas del Arenal für 8€, das ich besucht habe. Beachte, dass sich die Preise seit 2024 geändert haben können.
Der Tauchkurs war mit 965€ (Kurs, Unterkunft während der Kurswoche und zusätzliche Tauchgänge) meine zweitgrößte Ausgabe, ist aber optional und daher separat von den Gesamtkosten angegeben. Wer keinen Tauchkurs macht, kann diese Ausgabe vollständig einsparen. Preise für andere Touren oder Tauchkurse können entsprechend variieren.
Bei den Thermalquellen in La Fortuna schwanken die Preise stark. Kostenlos ist der Naturpool Río Chollín, nur der Parkplatz kostet ein kleines Trinkgeld. Am teuersten ist das Tabacón mit rund 78€. Preislich dazwischen gibt es noch andere Thermalquellen, wie das Termalitas del Arenal für 8€, das ich besucht habe. Beachte, dass sich die Preise seit 2024 geändert haben können.
Der Tauchkurs war mit 965€ (Kurs, Unterkunft während der Kurswoche und zusätzliche Tauchgänge) meine zweitgrößte Ausgabe, ist aber optional und daher separat von den Gesamtkosten angegeben. Wer keinen Tauchkurs macht, kann diese Ausgabe vollständig einsparen. Preise für andere Touren oder Tauchkurse können entsprechend variieren.

Flüge und Mietwagen
Ich habe den Flug ca. zwei Wochen vor Abreise gebucht. Für Hin- und Rückflug ab Berlin mit Handgepäck habe ich mit Swiss Air 768€ bezahlt. Auf dem Rückflug kam wegen verschiedener Souvenirs noch 70€ für Aufgabegepäck dazu.
Der Mietwagen kostete für zwei Wochen 948€, plus 83€ fürs Tanken. Da ich mit einer Bekannten unterwegs war, lag mein Anteil bei 515,50€. Für die Rückfahrt nach San José kam am vorletzten Tag ein zweiter Mietwagen dazu, da der Erste während der Tauchschulwoche ungenutzt geblieben wäre und somit nach 11 Tagen bereits abgegeben wurde. Die Oneway-Strecke war günstiger als ein Shuttle und kostete 188€, also 94€ pro Person.
Hinweis: Anders als beim Flug sind die Preise für den Mietwagen ein geteilter Fixpreis. Wenn du allein reist, zahlst du den vollen Betrag, zu zweit nur die Hälfte. Bei einem Mietwagen macht damit die Gruppengröße den größten Unterschied.
Ein Mietwagen ist somit zwar nicht die günstige, aber die flexibelste Option. Costa Rica hat zwar ein gut ausgebautes Netz mit öffentlichen Bussen und Shuttles, aber letzteres kann je nach Anzahl der Stopps auch schnell teuer werden. Wer mit kleinerem Budget reist oder eine Route ohne viele Stationen plant, kann durch die Nutzung der öffentlichen Busse Geld sparen.

Sind die Preise noch aktuell?
Die genannten Preise sind ein Orientierungswert, kein festes Budget. Der Colón hat sich gegenüber dem Euro in den letzten Jahren aufgewertet, wodurch Costa Rica für europäische Reisende vor Ort spürbar teurer geworden ist, auch wenn die lokalen Preise in Landeswährung stabil geblieben sind. Rechne deshalb mit einem großzügigen Puffer von etwa 10%, prüfe aber vor deiner Reise den aktuellen Wechselkurs.